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letzte Änderung: 22.11.2010

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Glossar

Referenzdaten
Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU) und Unternehmen der Vertragsversicherung haben die Kosten der FMA aus dem Rechnungskreis "Wertpapieraufsicht" zu tragen. Als Berechnungsgrundlage für den auf ein einzelnes WPDLU oder Unternehmen der Vertragsversicherung entfallenden Kostenanteil werden die sog. "Referenzdaten" herangezogen. Dabei handelt es sich um die vom jeweiligen Unternehmen im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse aus Finanzdienstleistungsgeschäften.

Regelpublizität
Übliche, normale Publizitätspflichten von Unternehmen. Umfasst die laufende Veröffentlichungen von Jahresabschlüssen und Lageberichten sowie die regelmäßige Zwischenberichterstattung (Quartalsberichte).

Regierungskommissär
Bei Gefahr für die Erfüllung der Verpflichtungen einer Pensionskasse kann die FMA eine fachkundige Aufsichtsperson (Regierungskommissär) bestellen. Der Regierungskommissär hat die Informationsrechte, die auch der FMA zustehen, und unterliegt ihren Weisungen.

Rentenversicherung
Die gebräuchlichste Form der privaten Rentenversicherung ist die Leibrente. Sie wird bis zum Lebensende des Versicherten bezahlt. Es ist möglich, Hinterbliebenenrenten einzuschließen. Die Leibrente kann durch laufende Beitragszahlungen (aufgeschobene Leibrente) oder durch Zahlung eines Einmalbeitrags (sofort beginnende Leibrente) erworben werden.

Residential Real Estate (RRE)
(zu dt.: Wohnimmobilien)

Risiko
Die Versicherungslehre versteht unter dem Begriff Risiko die Möglichkeit des Schadenseintritts durch Verwirklichung einer versicherten Gefahr und zugleich die Chance, mit der Versicherung eines Risikos Gewinne zu erzielen. Die Risikodeckung ist die Hauptleistungspflicht, die ein Versicherungsunternehmen bei Abschluss eines Versicherungsvertrages übernimmt. Der Risikoübernahme geht eine entsprechende Vertragsvereinbarung voraus, die das versicherte Risiko mehr oder weniger genau beschreibt und erst durch diese Abgrenzung von nicht versicherten Risiken hinreichend kalkulierbar macht.

Risikoversicherung
Bei einer Risikoversicherung wird die Versicherungssumme bei Eintritt des Todes der versicherten Person fällig. Mit dieser Versicherung kann - gegen verhältnismäßig niedrige Prämien - Vorsorge gegen das finanzielle Risiko im Ablebensfall getroffen werden. Erlebt die versicherte Person den Ablauf der Versicherung, so wird bei der reinen Risikoversicherung allerdings keine Versicherungsleistung fällig.