letzte Änderung: 21.02.2011
Bewilligungsverfahren nach Abschnitt IV BWG
Besondere Bewilligungen durch die FMA (§ 21 BWG)
Eine Bewilligung der FMA ist erforderlich für
- Z 1: Jede Verschmelzung oder Vereinigung von Kreditinstituten
- Z 2: Jedes Erreichen (Über-, Unterschreiten) der Grenzen von 10, 20, 33 und 50vH der Stimmrechte oder des Kapitals eines Kreditinstitutes mit Sitz in einem Drittland
- Z 3: Änderung der Rechtsform des Kreditinstitutes
- Z 5: Errichtung von Zweigstellen in Drittländern
- Z 6: Spaltung des Kreditinstitutes gemäß § 1 SpaltG
- Z 8: Erweiterung des Geschäftsgegenstandes um Tätigkeiten der Versicherungsvermittlung gemäß § 137 GewO
Modellbewilligungen durch die FMA (§§ 21a bis 21g BWG)
- Bewilligungsverfahren für den auf internen Ratings basierenden Ansatz (§ 21a BWG)
- Bewilligungsverfahren für externe Rating-Agenturen (§ 21b BWG)
- Bewilligungsverfahren bei Verwendung eigener Volatilitätsschätzungen (umfassende Methode) für kreditrisikomindernde Techniken (§ 21c BWG)
- Bewilligungsverfahren für den fortgeschrittenen Messansatz für das operationelle Risiko (§ 21d BWG)
- Bewilligungsverfahren für interne Modelle der Marktrisikobegrenzung für das Handelsbuch (§ 21e BWG)
- Bewilligungsverfahren für interne Modelle zur Bestimmung des Forderungswerts von Derivaten, Pensionsgeschäften, Wertpapier- und Warenleihgeschäften, Lombardgeschäften und Geschäften mit langer Abwicklungsfrist (§ 21f BWG)
- Grenzüberschreitende Bewilligungsverfahren (§ 21g BWG)
- Einheitliche Anwendung interner Ansätze und Modelle (§ 21h BWG)



