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Whistleblower-System
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Details zum Systemrisikopuffer

Der Systemrisikopuffer soll über eine zusätzliche Eigenmittelausstattung die Verletzlichkeit von Instituten durch Risiken, die sich für sie aus dem Finanzsystem oder Teilen davon ergeben, eindämmen, das heißt,  die Risikotragfähigkeit dieser Institute erhöhen. Damit soll künftig die Gefahr einer schweren Störung des Finanzsystems aufgrund von Systemrisiken oder makroaufsichtlichen Risiken im Vorhinein verringert werden.

Als wesentliche systemische Risiken für die österreichische Finanzmarktstabilität werden der für eine kleine offene Volkswirtschaft überdurchschnittlich große Bankensektor, die hohe Exponierung gegenüber aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) in Europa, die im Vergleich zu Kreditinstituten mit ähnlichen Geschäftsmodellen niedrige Kapitalausstattung und die spezifischen Eigentümerstrukturen (das heißt der hohe Anteil an Nicht-Kapitalgesellschaften), die in einer Krise teilweise nur eingeschränkt in der Lage wären, Kreditinstitute zu rekapitalisieren, identifiziert.

Die Anforderung für den Systemrisikopuffer bezieht sich auf sämtliche Risikopositionen des Instituts unabhängig von ihrem Belegenheitsort.

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