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Whistleblower-System

Bekanntmachung: FMA verhängt Sanktion gegen eine Privatperson wegen Verstößen gegen das Börsegesetz (BörseG)

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Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA teilt mit, dass sie wegen Verstößen gegen die Bestimmungen betreffend Marktmanipulation gemäß § 48a Abs. 1 Z 2 lit. a Börsegesetz alte Fassung gegen eine Privatperson eine Geldstrafe von insgesamt € 26.000 verhängt hat.

Der Beschuldigte hatte den Vorsatz, den Kurs eines Aktientitels im Freiverkehr der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg nach oben zu bewegen und diesen auch oben zu halten, also den Kurs der Aktien in der Weise zu beeinflussen, dass ein anormales oder künstliches Kursniveau erzielt wird. Konkret erfolgte dies im Wesentlichen mittels von ihm veranlasster Scheingeschäfte zwischen einer in seinem Alleineigentum stehenden Gesellschaft, deren Geschäftsführer er auch ist, und ihm als Privatperson auf Konten bei österreichischen Kreditinstituten.

Das Straferkenntnis ist nicht rechtskräftig.

Aktualisierung vom 17.07.2017

Es wurde Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben.

Aktualisierung vom 10.08.2017

Aufgrund eines reumütigen Geständnisses und verminderter Erwerbsfähigkeit wurde die Strafe im Rahmen einer Beschwerdevorentscheidung auf insgesamt € 12.000 reduziert. Die Beschwerdevorentscheidung ist nicht rechtskräftig.

Aktualisierung vom 11.09.2017

Die Beschwerdevorentscheidung ist rechtskräftig.

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