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Whistleblower-System

Was bedeutet die Warnung der FMA vor einem Anbieter?

Das von der Warnmeldung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) betroffene Unternehmen verfügt über keine Berechtigung der FMA (Konzession) zur Erbringung der von ihm angebotenen, konzessionspflichtigen Dienstleistungen. Dementsprechend unterliegt das Unternehmen auch nicht der laufenden Aufsicht der FMA.

Die Veröffentlichung solcher Warnmeldungen auf der Website der Finanzmarktaufsicht und im Amtsblatt zur Wiener Zeitung dient vor allem dem Anlegerschutz. Sie wird dann getroffen, wenn ein Anbieter ohne Berechtigung (Konzession) der Finanzmarktaufsicht in Österreich tätig wird. Das muss nicht bedeuten, dass das Unternehmen betrügerisch handelt, zumeist handelt es sich bei diesen Anbietern jedoch um betrügerische Unternehmen. Achtung: Das Fehlen einer Warnmeldung bedeutet nicht automatisch, dass der Anbieter seriös ist.

Voraussetzung für eine Warnmeldung ist, dass der Betroffene unerlaubt tätig geworden ist und eine Warnmeldung erforderlich und verhältnismäßig ist.

Der von  einer Investorenwarnung Betroffene kann zur Wahrung seiner Interessen eine nochmalige Überprüfung dieser Veröffentlichung verlangen. Die Finanzmarktaufsicht entscheidet hierüber mit Bescheid und macht die Einleitung einer Überprüfung ebenfalls öffentlich bekannt.

Solche Anbieter versuchen in Folge einer Warnmeldung oft, ihre Kunden mit fadenscheinigen Erklärungen zu halten. Bedenken Sie, dass eine Warnung erst nach einem Ermittlungsverfahrens veröffentlicht wird und die FMA hier begründet und nicht leichtfertig handelt.