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Bitcoin

Bitcoin ist eine virtuelle Währung, die weder der Regulierung noch der Aufsicht der Finanzmarktaufsicht unterliegt. Für gewisse Geschäftsmodelle, die auf Bitcoins basieren, kann eine Konzession der Finanzmarktaufsicht benötigt werden.

Diese Information erfolgt im Interesse des Schutzes der Anleger und Verbraucher.

Hier finden Sie Informationen zu:

  • Der Bitcoin-Kurs
  • Bitcoin Handelsplattformen
  • Bitcoin-Wallets
  • Rechtsschutz bei der Verwendung des Bitcoin
  • Krimineller Missbrauch
  • Warnungen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde

Der Kurs von Bitcoin unterliegt starken Schwankungen

Bitcoin wird nicht durch eine staatliche Notenbank herausgegeben. Die Kaufkraft und die Preisstabilität der virtuellen Währung bleiben ungesichert und sind daher starken Schwankungen unterworfen. Diese drastischen Kursschwankungen machen Bitcoin hochspekulativ und können sogar zum Totalverlust führen.

Handelsplattformen werden nicht reguliert und unterliegen keiner Aufsicht

Die für den Handel mit Bitcoins notwendige Software unterliegt keiner gesetzlich vorgeschriebenen IT-Standards oder Sicherheitsvorschriften. Das birgt zahlreiche Risiken, wie etwa Schäden durch Hacker-Angriffe, durch Softwarefehler und durch Datenverlust.
Eine Handelsplattform kann jederzeit geschlossen werden, wie es in der Vergangenheit schon mehrmals der Fall war. Es besteht kein Rechts-, Einlagen- oder Anlegerschutz bei Schließung der Handelsplattformen, zum Beispiel durch Insolvenz oder durch das Verbot des An- und Verkaufs und des Handels mit Bitcoins in einem Staat. Es gibt keinen zentralen Betreiber, welcher in Anspruch genommen werden kann.

Digitale Geldbörsen können gehackt und geleert werden

Digitale Geldbörsen werden auf Computern, Laptops oder Smartphones gespeichert und sind damit Angriffen von Hackernausgesetzt. Informationen werden nicht zentral gespeichert, bei Verlust des Schlüssels für die eigene Digitale Geldbörse gibt es keine Möglichkeit mehr, auf diese zuzugreifen. Es gibt keinen Ansprechpartner für Beschwerden, Anfragen oder Hilfeleistungen.

Kein spezieller Rechtsschutz bei der Verwendung von Bitcoins

Nicht genehmigte oder falsche Transaktionen können nicht rückgängig gemacht werden. Die Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel ist nicht sichergestellt, sie liegt im freien Ermessen des jeweiligen Vertragspartners. Es gibt keinen Anspruch, der zur Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel verpflichtet, oder zum Umtausch von Bitcoins in reale Währungen berechtigt. Ein dauerhafter Bestand von Bitcoin als digitales Tausch- und Zahlungsmittel ist nicht gewährleistet.

Durch die Anonymität der Nutzer kann krimineller Missbrauch betrieben werden

Da die Transaktionen kaum zurückzuverfolgen sind und die Empfänger und Absender anonym bleiben, könnten die Transaktionen mit Bitcoins zur Bezahlung krimineller Handlungen genutzt werden zum Beispiel zu Geldwäsche, Drogenhandel und Kinderpornografie.

Warnungen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA)

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat Warnungen sowohl für Verbraucher, als auch für den traditionellen Finanzsektor ausgesprochen, und rät explizit ab diese zu kaufen, zu halten oder zu verkaufen.

Als Hauptrisikotreiber virtueller Währungen sind die Anonymität, die zur Förderung von finanzieller Kriminalität und Geldwäsche führt, sowie die Globalität hervorzuheben. Längerfristig ist die Ausarbeitung eines umfangreichen Maßnahmenpaketes notwendig um die identifizierten Risiken und deren Risikotreiber adäquat zu regulieren.

Virtuelle Währungen, wie etwa Bitcoin,werden in Österreich nicht von der Finanzmarktaufsicht beaufsichtigt.

 

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