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Whistleblower-System
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Stress Test

Nationaler Stresstest

Der Stresstest bei Pensionskassen soll vorrangig zusätzliche Informationen für die Analyse von Pensionskassen bereitstellen und mithelfen, aufsichtsrechtliche Maßnahmen abzuleiten.

Das Bestehen des Stresstests steht dabei nicht im Vordergrund, sondern er soll es ermöglichen Sensitivitäten und Verwundbarkeiten besser erkennen zu können und somit mithelfen frühzeitig potentielle Probleme von Pensionskassen bzw. des Pensionskassenmarktes zu identifizieren.

Die Stressszenarien werden gleichzeitig auf die Veranlagungs- und Risikogemeinschaften sowie auf die Pensionskasse selbst (respektive Aktiengesellschaft) angewandt.

 

EIOPA-Stresstest

Zwischen 11. Mai und 24. August 2015 führte EIOPA einen Stress Test durch, der auch österreichische Pensionskassen umfasste. Im Fokus standen leistungsorientierte- und Hybridsysteme, bei denen aufgrund vorgegebener negativer Kapitalmarktentwicklungen die Auswirkungen betrachtet wurden. In Bezug auf (für Österreich relevante) beitragsorientierte Zusagen wurden in einem separaten Modell Auswirkungen von bestimmten Schocks auf zukünftige Pensionseinkommen repräsentative Begünstigte beurteilt.

Der EIOPA Bericht enthält eine Beschreibung der beiden Modelle und zugrundeliegenden Annahmen, ebenso Ergebnisse, die in aggregierter Weise auch auf Länderebene dargestellt werden.

Die FMA weist darauf hin, dass die Ergebnisse des Stress Tests insbesondere vor dem Hintergrund der getroffenen Annahmen zu verstehen sind. Ein Vergleich der Resultate ist aufgrund der jeweiligen Länderspezifika nur eingeschränkt möglich. In Europa ist die betriebliche Altersvorsorge sehr heterogen ausgeprägt. Arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften sind ebenso verschieden wie die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen.