FMA/OeNB-Leitfadenreihe | FMA Österreich

FMA/OeNB-Leitfadenreihe

FMA und Oesterreichische Nationalbank publizieren seit 2004 gemeinsame Leitfäden zu bankenaufsichtsrelevanten Themenstellungen. Das Ziel dabei ist, im Dialog mit den Beaufsichtigten zur Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zwischen Aufsicht und Banken in Bezug auf die anstehenden Veränderungen im Bankgeschäft beizutragen. So wird anhand von Best Practise Darstellungen, welche sich an internationalen Entwicklungen orientieren, ein grundlegender Überblick über aktuelle Themen geboten. Bei diesen FMA/OeNB -Leitfäden handelt es sich nicht um rechtsverbindliche Vorschriften, sondern vielmehr um Hilfestellung für Kreditinstitute. Die rechtlichen Grundlagen bleiben durch den jeweiligen Leitfaden unberührt. Der Leitfaden spiegelt die Erwartungshaltung der Aufsicht zu diesem Thema wieder. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehende Rechte und Pflichten können aus dem Leitfaden nicht abgeleitet werden. Den Kreditinstituten steht es frei, die für die eigene Geschäftstätigkeit passenden Beispiele als Orientierung heranzuziehen, um die eigenen Abläufe und Systeme einer kritischen Prüfung zu unterziehen und so eventuell Verbesserungspotentiale zu entdecken und auszuschöpfen.

Nach Implementierung von Basel III werden die Leitfäden sukzessive überarbeitet bzw. werden diese teilweise durch EBA -Standards bzw. Guidelines auch obsolet.

Tabelle: FMA/OeNB Leitfadenreihe
TitelVeröffentlichung
FMA/OeNB, Leitfaden zur Gesamtbankrisikosteuerung - Internal Capital Adequacy Assessment Process

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01.01.2006