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letzte Änderung: 16.02.2011

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Neue Eigenmittelvorschriften für Versicherungsunternehmen

Unter Solvency II wird das seit 1999 laufende Gesetzgebungsprojekt der EU zur Neufassung des Versicherungsaufsichtsrechts verstanden. Dieses Projekt beschränkt sich aber nicht, wie der Kurztitel suggeriert, auf die Reform der Solvabilitätsvorschriften, sondern behandelt beinahe alle Bereiche des Versicherungsaufsichtsrechts.

Solvency II ist demnach ein neues europäisches Aufsichtssystem, welches den Aufsichtsbehörden geeignete qualitative und quantitative Werkzeuge zur Verfügung stellen soll, um die Gesamtsolvabilität eines Versicherungsunternehmens ausreichend beurteilen zu können.

Mit Solvency II sollen Methoden zur risikobasierten Steuerung der Gesamtsolvabilität von Versicherungsunternehmen geschaffen werden. Das bisher statische System zur Bestimmung der Eigenmittelausstattung wird durch ein risikobasiertes System ersetzt, welches über die bisherigen Eigenmittelbestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes hinausgeht und vor allem auch qualitative Elemente (z.B.: Management und internes Risikomanagement) berücksichtigt.

Die in diesem Bereich der FMA-Website zusammengestellten Seiten sollen zunächst den interessierten Leser mit grundlegenden Informationen zu dem Themenschwerpunkt Solvency II versorgen, die aktuellsten Entwicklungen darstellen sowie alle relevanten Dokumente an einem Ort zum Download zur Verfügung stellen.

 

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