Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat gegen die Raiffeisenverband Salzburg eGen eine Geldstrafe von 159.000 Euro verhängt. Grund sind Verstöße gegen das Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 (WAG 2018) in Verbindung mit Vorschriften der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565.
Konkret hat Raiffeisenverband Salzburg eGen bei der Erbringung der Anlageberatung Empfehlungen ausgesprochen sowie bei der Portfolioverwaltung Handelsentscheidungen getroffen, die nicht für ihre Kunden im Hinblick auf deren Nachhaltigkeitspräferenzen entsprechend geeignet waren. Sie hat weiters unterlassen, einem Teil ihrer Kunden angemessene Informationen zu sämtlichen Kosten und damit verbundenen Gebühren rechtzeitig zur Verfügung zu stellen (Ex-ante Kostenausweis). Das Straferkenntnis ist nicht rechtskräftig.