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Whistleblower-System

KVO-Referenzdaten

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Wertpapierfirmen (WPF) und Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WPDLU) haben gemäß § 89 Abs. 1 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 (WAG 2018) einen Teil der Kosten der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) aus dem Rechnungskreis Wertpapieraufsicht zu tragen. Diese Aufsichtskosten sind unter Beachtung des Verursacherprinzips und des volkswirtschaftlichen Interesses an einer funktionierenden Beaufsichtigung von Wertpapierdienstleistungen nach der Kostenrechnung der FMA aufzuteilen. Die Regelungen über diese Kostenaufteilung und ihre Vorschreibung werden von der FMA mit Verordnung festgesetzt. Als Bemessungsgrundlage für die Kostenvorschreibung dienen die Umsatzerlöse aus Wertpapierdienstleistungsgeschäften im Sinne des § 3 Abs. 2 WAG 2018 der WPF, WPDLU, der Versicherungsunternehmen (§ 2 Abs. 2 WAG 2018) sowie der Verwalter kollektiver Portfolios (§ 2 Abs. 3 WAG 2018) im vorangegangenen Geschäftsjahr.

Die kostenpflichtigen Erbringer von Wertpapierdienstleistungen haben der FMA die von Abschlussprüfern geprüften Referenzdaten (Umsatzerlöse aus Wertpapierdienstleistungen) eines Geschäftsjahres jeweils bis zum 30. Juni des darauffolgenden Kalenderjahres zu melden. Die Meldung der KVO-Referenzdaten erfolgt über die Incoming Plattform der FMA unter der Rubrik „KVO-Datenmeldung“.

Für die rechtswirksame Einbringung von elektronischen, mündlichen, telefonischen und schriftlichen Anbringen (§ 13 Abs. 1 AVG i.d.g.F.) an die FMA sind die Geschäftszeiten der FMA maßgeblich.