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Whistleblower-System

Internationaler Kontext

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Die europäischen und nationalen Bestimmungen zur Prävention von Geldwäscherei & Terrorismusfinanzierung basieren in wesentlichen Teilen auf den von der Financial Action Task Force (FATF) ausgearbeiteten sogenannten „40 Empfehlungen“. Die Financial Action Task Forceist eine bei der „Organization for Economic Cooperation and Development“ (OECD) angesiedelte unabhängige, internationale Arbeitsgruppe. Sie entwickelt Standards zum Schutz des globalen Finanzsystems vor Geldwäscherei, Terrorismusfinanzierung sowie vor der Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Die Financial Action Task Forceprüft in regelmäßigen Länderprüfungen die Einhaltung der Standards durch die Mitgliedstaaten. Die FMA ist Mitglied der österreichischen Delegation zur Financial Action Task Force. Die Leitung dieser Delegation obliegt dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) .

Auf europäischer Ebene wurde die „Expert Group on Money Laundering and Terrorist Financing“ (EGMLTF)  eingerichtet. Diese ist bei der Europäischen Kommission angesiedelt und in erster Linie für die Koordination der Mitgliedstaaten sowie die fachliche Beratung der Europäischen Kommission zuständig. Die FMA nimmt regelmäßig an Sitzungen dieser Gruppe teil.

Auf Ebene der Europäischen Aufsichtsbehörden, hierbei handelt es sich um die „European Banking Authority“ (EBA) , die „European Securities and Markets Authority“(ESMA) und die „European Insurance and Occupational Pensions Authority“ (EIOPA) , besteht auch eine gemeinsame Arbeitsgruppe das sogenannte „Subcommittee on Anti Money Laundering“ (AMLC) . Dieses dient der Koordination der Arbeiten der nationalen Aufsichtsbehörden im Bereich der Prävention von Geldwäscherei & Terrorismusfinanzierung. Des Weiteren ist dieses Komittee für die Ausarbeitung von technischen Regulierungsstandards (RTS) sowie Leitlinien nach der 4. Geldwäsche-Richtlinie verantwortlich. Die FMA ist in dieser Arbeitsgruppe vertreten.