Stresstests

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Nationaler Stresstest

Der Stresstest bei Pensionskassen soll vorrangig zusätzliche Informationen für die Analyse von Pensionskassen bereitstellen und mithelfen, aufsichtsrechtliche Maßnahmen abzuleiten.

Das Bestehen des Stresstests steht dabei nicht im Vordergrund, sondern er soll es ermöglichen Sensitivitäten und Verwundbarkeiten besser erkennen zu können und somit mithelfen frühzeitig potentielle Probleme von Pensionskassen bzw. des Pensionskassenmarktes zu identifizieren.

Die Stressszenarien werden gleichzeitig auf die Veranlagungs- und Risikogemeinschaften sowie auf die Pensionskasse selbst (respektive Aktiengesellschaft) angewandt.

 

EIOPA-Stresstest

Die EIOPA führt alle zwei Jahre einen Stress Test bei Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge durch, der auch österreichische Pensionskassen umfasst. Im Fokus stehen leistungsorientierte- und Hybridsysteme, bei denen aufgrund vorgegebener negativer Kapitalmarktentwicklungen die Auswirkungen betrachtet werden. In Bezug auf (für Österreich relevante) beitragsorientierte Zusagen werden in einem separaten Modell Auswirkungen von bestimmten Schocks auf zukünftige Pensionseinkommen von repräsentativen Begünstigten beurteilt.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der EIOPA (Occupational-Pensions-StressTest).

Die FMA weist darauf hin, dass die Ergebnisse des Stress Tests insbesondere vor dem Hintergrund der getroffenen Annahmen zu verstehen sind. Ein Vergleich der Resultate ist aufgrund der jeweiligen Länderspezifika nur eingeschränkt möglich. In Europa ist die betriebliche Altersvorsorge sehr heterogen ausgeprägt. Arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften sind ebenso verschieden wie die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen.