François-Louis Michaud übernimmt mit 16. April 2026 den Vorsitz der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA). Er wurde vom Rat der Europäischen Union ernannt und vom Europäischen Parlament bestätigt. Die Funktionsperiode beträgt fünf Jahre und kann einmal verlängert werden.
Michaud ist seit September 2020 Exekutivdirektor der Europäischen Bankenaufsicht und verfügt über langjährige Erfahrung in der Bankenaufsicht und Finanzmarktregulierung auf europäischer, internationaler und nationaler Ebene.
FMA‑Vorstand Helmut Ettl, Vize‑Vorsitzender der Europäischen Bankenaufsicht, betonte anlässlich der Ernennung in einer Pressemitteilung der EBA: „Als Vize-Vorsitzender der EBA gratuliere ich François-Louis Michaud herzlich zu seiner Ernennung zum Vorsitzenden nach einem sehr anspruchsvollen Auswahlverfahren. Seine umfassende Erfahrung in der Bankenaufsicht, der Regulierung und der Finanzstabilität auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene sowie seine Führungskompetenz werden der Behörde zugutekommen. Er übernimmt diese Aufgabe in einer besonders wichtigen Phase für das europäische Finanzsystem, und ich wünsche ihm viel Erfolg für seine neue Funktion.“
Auch François Louis Michaud selbst betonte die Verantwortung, die mit der neuen Aufgabe verbunden ist, und kündigte an, die Arbeit der Europäischen Bankenaufsicht weiter auf eine wirksame und einheitliche Aufsicht im Binnenmarkt auszurichten.
Die Europäische Bankenaufsicht ist maßgeblich an der Entwicklung gemeinsamer Aufsichtsstandards beteiligt und leistet einen zentralen Beitrag zur Stabilität des europäischen Bankensektors. Die FMA ist als nationale Aufsichtsbehörde aktiv in die Arbeit der EBA eingebunden.
Die Pressemitteilung der EBA anlässlich der Bestellung von François-Louis Michaud finden Sie unter: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/francois-louis-michaud-take-his-role-chair-european-banking-authority