Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat ihren aktuellen Bericht zur Entwicklung der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge (PZV) veröffentlicht. Demnach setzte sich der langjährige Rückgang bei den Vertragszahlen auch 2025 fort. Gleichzeitig profitierte das verwaltete Vermögen von den positiven Entwicklungen an den Kapitalmärkten.
Vier Versicherungsunternehmen boten 2025 überhaupt noch neue PZV-Verträge an. Sie verwalteten am Jahresende rund 729.000 Verträge. Das entspricht einem Rückgang von 6,7% gegenüber dem Vorjahr. Auch das Neugeschäft entwickelte sich rückläufig: Mit 7.223 neu abgeschlossenen Verträgen lag die Zahl um 10,6% unter dem Vorjahreswert. Die Zahl der Neuverträge reicht weiterhin nicht aus, um auslaufende oder gekündigte Verträge zu ersetzen. Die FMA geht daher davon aus, dass die Bestandszahlen auch künftig rückläufig bleiben werden.
Trotz sinkender Vertragszahlen und geringerer Prämienzuflüsse stieg das verwaltete Vermögen um 6,8% auf €9,27 Mrd. Ausschlaggebend dafür war das positive Kapitalmarktumfeld. Die volumengewichtete Gesamtperformance der Versicherungsunternehmen lag 2025 bei 13% vor Kosten.
Der vollständige Bericht kann auf der FMA-Website unter fma.gv.at/publikationen/studie-praemienbeguenstigte-zukunftsvorsorge/ heruntergeladen werden.
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