Abwicklungsfonds

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Beiträge zum Single Resolution Fund (SRF) 2020

Als Information zum Beitragszyklus 2020 zum Single Resolution Fund (SRF) stellt die FMA folgende Unterlage zur Verfügung:

Template für die Datenmeldung für die Beitragsberechnung zum SRF 2020

Alle CRR-Institute gem. Art. 3 Abs. 1 Delegierte Verordnung (EU) 2015/63, welche per Stichtag 1. Jänner 2020 konzessioniert sind, haben gemäß § 123a Abs. 1 BaSAG einen Beitrag zum Abwicklungsfinanzierungsmechanismus zu leisten.

Für die Beitragsberechnung jedes Instituts ist seit 1. Jänner 2016 das in Brüssel ansässige Single Resolution Board (SRB) die zuständige Behörde. Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) als nationale Abwicklungsbehörde unterstützt dabei das SRB. Sie holt die erforderlichen Daten für die Beitragsberechnung von den österreichischen Kreditinstituten ein und leitet diese an das SRB weiter, welches anschließend die Beiträge aufgrund der von den nationalen Abwicklungsbehörden erhobenen Daten für alle im EURO-Raum beitragspflichtigen Kreditinstitute berechnet.

Die FMA stellt den Kreditinstituten dafür das seitens des SRB vorgegebene und für den EURO-Raum einheitliche Datentemplate für die Datenbeibringung zur Beitragsberechnung zum einheitlichen Abwicklungsfonds SRF in untenstehendem Link auf Deutsch zur Verfügung:

Stichtag für die Daten ist der 31. Dezember 2018. Das Template ist von allen CRR-Instituten auf Soloebene pro Institut zu befüllen. Fragen zur Befüllung sind an die unten angeführte E Mailadresse zu richten und werden seitens der FMA laufend auf dieser Internet-Seite publiziert und beantwortet. Wesentliche Hinweise befinden sich im „read me“-Teil des Templates. Zusätzlich stellt das SRB weiteres Informationsmaterial in Englisch zur Verfügung, welches ebenfalls zum Download bereitgestellt ist.

NEU für den Beitragszyklus 2020: statt wie bisher der MFI (Monetary Financial Institutions) Code wird
nun der LEI Code (legal entity identifier – 20-stellige alphanumerische Identifikationsnummer) zur Identifizierung der Institute herangezogen!

ACHTUNG: neue Namensgebung der Datentemplates!

Im Template selbst sind beide Codes auszufüllen.

In diesem Zusammenhang weist die FMA auf Folgendes hin:

  • Grundsätzlich sind alle Felder des Templates zu befüllen (Ausnahme: pauschalierte Institute, welche keine freiwillige Risikoanpassung vornehmen lassen wollen).
  • Das ausgefüllte Template hat ausschließlich folgende Namenskonvention aufzuweisen:[20-stelliger LEI code]_AT_SRF050101_EACIND_2020-01-31_20200115161452154.xlsx (wobei alle 17 numerischen Stellen zu befüllen sind)
    und ist an folgende Mailadresse zu retournieren
    Abwicklungsfonds@fma.gv.at
  • Eine Übermittlung an diese Mailadresse kann grundsätzlich ab dem Zeitpunkt der Verfügbarkeit des Templates erfolgen. Die FMA validiert das Template und retourniert nicht korrekt befüllte Templates zur Korrektur an das Institut.
  • Um eine Vollständigkeit der gemeldeten Daten im EURO-Raum zu gewährleiten, ist das Template spätestens bis 15. Jänner 2020 an diese Mailadresse zu retournieren.

Die Beitragsberechnung erfolgt durch das SRB. Die berechneten Beiträge pro Institut werden den Instituten bis spätestens 1. Mai 2020 durch die FMA vorgeschrieben (Artikel 13 Delegierte Verordnung 2015/63).

Änderungen oder Überarbeitungen der gemeldeten Daten für die Beitragsrechnung 2015-2019 (Artikel 17 Abs. 3 Delegierte Verordnung 2015/63)

Sollten die gemeldeten Daten für die Beitragsberechnung 2015-2019 (Datenstichtage waren jeweils der 31. Dezember 2013-2017) einer Änderung oder Überarbeitung bedürfen, so sind die geänderten Daten jedenfalls bis 31. Jänner 2020 an die FMA zu übermitteln. Sollte ein Institut von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, so wird das entsprechende Formular nach Anfrage an die Mailadresse abwicklungsfonds@fma.gv.at zur Verfügung gestellt.

Bestätigung von Daten („Additional Assurance“) im Zusammenhang mit der Datenerhebung zur Beitragsberechnung zum Einheitlichen Abwicklungsfonds SRF 2020

Das SRB hat im Zusammenhang mit der Datenbeibringung zum Einheitlichen Abwicklungsfonds SRF für das Jahr 2020 wie folgt entschieden:

  • Institute, welche Teil einer Gruppe sind und direkt unter der Aufsicht der EZB stehen („SSM-Banken“), haben eine Bestätigung beizubringen. Ausnahme: Institute, welche unter Artikel 10 Delegierte Verordnung 2015/63 („Pauschalierung“) fallen, müssen keine Bestätigung beibringen.
  • Sign-off vs aggreed-upon procedures (AUP): In Frage kommende Institute können zwischen einem sign-off (unterschrieben von zwei Geschäftsleitern des Instituts) oder einer agreed-upon procedures (unterfertigt vom jeweiligen Wirtschaftsprüfer) wählen.
  • Umfang des AUP: Gedeckte Einlagen (als Abzugsposten), Anpassung der Derivate, gruppen- bzw. IPS-interne Transaktionen sowie Förderdarlehen. Zusätzliche Informationen finden die Institute hier:

Die seitens des SRB zur Verfügung gestellten Templates stellen eine einheitliche Vorgehensweise sicher. Betroffene Institute werden aufgefordert die unterfertigten Unterlagen im Original bis spätestens 1. März 2020 an die FMA zu übermitteln.

Weitere Informationen

Dokumente