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Whistleblower-System

Regelpublizität

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Die Finanzberichterstattung ist das zentrale Berichtswesen von börsenotierten Unternehmen, auf das sich alle Marktteilnehmer (Anleger, Banken, Analysten, Aufsichtsbehörden) verlassen können müssen. Die Finanzberichterstattung ist die Basis für die Erstellung von Analysen und Ratings und dient Investoren bei ihrer Anlageentscheidung. Unter die Regelpublizitätspflichten nach dem Börsegesetz fallen die Veröffentlichung von Jahresfinanzberichten (§ 124 BörseG 2018) und Halbjahresfinanzberichten (§ 125 BörseG 2018).

Mit Umsetzung der Transparenz-Richtlinie 2013/50/EU in nationales Recht ist seit 26. November 2015 die Verpflichtung zur Veröffentlichung von Quartalsberichten entfallen.

Nachdem in § 126 BörseG 2018 vorgesehen ist, dass der Betreiber eines Geregelten Marktes von Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel an diesem Markt zugelassen sind, verlangen kann, dass sie im Marktsegment mit den höchsten Anforderungen die Veröffentlichung von Quartalsberichten verlangen kann, hat die Wiener Börse die Geschäftsbedingungen für das Marktsegment „Prime Market“ mit 26. November 2015 dementsprechend angepasst und eine verpflichtende Veröffentlichung von Quartalsberichten in diesem Segment vorgeschrieben.

 

Bekanntgabe gem. § 150 Z 1 iVm § 124 Börsegesetz 2018 zur Veröffentlichung von Jahresfinanzberichten von Wertpapieremittenten im einheitlichen elektronischen Format

Die FMA informiert Wertpapieremittenten, dass künftig gemäß den Vorgaben der Transparenz-Richtlinie Jahresfinanzberichte für Geschäftsjahre, die ab dem 01.01.2020 beginnen, in einem elektronischen einheitlichen Europäischen Berichtsformat („ESEF“) zu veröffentlichen sein werden. Mit Links zum Entwurf der technischen Regulierungsstandards wird gleichzeitig ein Überblick über den geplanten Ablauf der Annahme der technischen Vorgaben zum Berichtsformat durch die Europäische Kommission vermittelt.