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FMA-Studie „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2009“: Erholung nach dem Krisenjahr

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„Sieben Jahre nach ihrer Einführung konnte sich die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge im Jahr 2009 inmitten eines schwierigen Kapitalmarktumfelds und anhaltender Reformdebatten neuerlich behaupten. Vertragszahlen und Einzahlungen nahmen zu, womit die PZV weiterhin als ein maßgebliches Altersvorsorge-Produkt am österreichischen Markt zu betrachten ist“, kommentiert der FMA-Vorstand, Mag. Helmut Ettl und Dr. Kurt Pribil, die Ergebnisse der FMA-Studie „Der Markt für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2009″. Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2009 die Anzahl der Verträge um 8,2% auf 1.450.048, die abgegrenzten Prämien lagen Ende 2009 bei bereits € 978 Mio. (+6,7% zum Vorjahr), das verwaltete Vermögen betrug € 3,82 Mrd. (+36,7%). Die durchschnittliche Jahresprämie betrug 2009 bei Versicherungsunternehmen € 594, bei Kapitalanlagegesellschaften € 763. Nachdem im Jahr 2008 die stark fallenden Aktienkurse die Performance der PZV-Anbieter stark beeinträchtigten, zeigten sich im Jahr 2009 deutliche Erholungstendenzen: Volumensgewichtet betrug die Performance im Berichtsjahr 7,8% (2008: – 15,3%).

Wie bereits in den Vorjahren dominieren die Versicherungsunternehmen den Markt der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge klar. Sie konnten die Zahl der Verträge um 8,9% auf 1.331.661 steigern, womit auf sie ein Marktanteil von 91,8% entfällt. Bei den Kapitalanlagegesellschaften gab es einen leichten Zuwachs bei den Verträgen um 0,3% auf 118.387, woraus sich ein Marktanteil von 8,2% ergibt. Bei der Performance (ebenfalls volumensgewichtet) schnitten die Versicherungsunternehmen mit 8,7% ebenfalls besser ab als die Kapitalanlagegesellschaften mit 1,9%.

PZV-Verträge müssen gesetzlich über eine Laufzeit von zumindest zehn Jahren verfügen. Kapitalanlagegesellschaften bieten ausschließlich zehnjährige Verträge an, Versicherungsunternehmen hingegen auch deutlich längere.  Knapp zwei Drittel der Verträge wiesen zum Jahresende 2009 eine Laufzeit von 25 Jahren und mehr auf, ein Fünftel sogar mehr als 45 Jahre.

„Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge wird von Konsumenten nach wie vor sehr gut angenommen. Nach nunmehr sieben Jahren hat bereits jeder vierte Österreicher unter 60 Jahren einen PZV-Vertrag“, so der FMA-Vorstand: „Dabei belegt die ungebrochene Beliebtheit langfristiger Bindung, dass die PZV nicht Ersatz bestehender Sparformen ist, sondern zum langfristigen Aufbau einer Alterssicherung genutzt wird.“

Rückfragehinweis für Journalisten:

Klaus Grubelnik (FMA-Mediensprecher)
+43/(0)1/24959-5106
+43/(0)676/882 49 516

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