Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt (PEPP) - FMA Österreich
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Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt (PEPP)

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Mit der Verordnung (EU) 2019/1238 über ein Paneuropäisches Privates Pensionsprodukt (PEPP) wurde ein Rahmen für einfache, transparente und sichere Zukunftsvorsorgeprodukte geschaffen.

Das PEPP ist ein Produkt der privaten Altersvorsorge („dritten Säule“), dass die staatliche und die betriebliche Altersvorsorge („erste und zweite Säule“) ergänzt.

Die oa. Verordnung wurde am 25. Juli 2019 veröffentlicht und enthält auch eine Reihe von Ermächtigungen für delegierte Rechtsakte (Level II), für die die EIOPA am 14. August 2020 Vorschläge an die EK lieferte. Dabei umfasst waren Themen wie Informationspflichten, Produktinterventionsmöglichkeiten der EIOPA, risikomindernde Maßnahmen oder Kostenobergrenze beim Basis-PEPP.

Am 22. März 2021 wurde im Official Journal der Europäischen Union der Technische Regulierungsstandard betreffend Informationsverpflichtungen, Kosten und Gebühren sowie Risikominderungsmaßnahmen veröffentlicht (siehe hier).

Aufgrund dieser Veröffentlichung wird die Verordnung (EU) 2019/1238 mit 22. März 2022 effektiv anwendbar.

In diesem Zusammenhang veröffentlichte die EIOPA auf ihrer Homepage einen Fragebogen zur Abschätzung der Marktgängigkeit dieses neuen Pensionsprodukts:

Siehe dazu:  https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/PEPP_survey   sowie   Survey on the Pan-European Personal Pension Product | Eiopa (europa.eu)

Am 4.6.2021 wurden die restlichen Level II-Texte veröffentlicht. Sie betreffen:

Zeitgleich veröffentlichte die EIOPA Leitlinien zur aufsichtlichen Meldung in Bezug auf PEPP, um eine einheitliche und konsistente Anwendung der Meldeanforderungen sicherzustellen (EIOPA issues Guidelines on the supervisory reporting for the Pan-European Personal Pension Product | Eiopa (europa.eu)).