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FMA-Fremdwährungskrediterhebung 1. Quartal 2022: wechselkursbereinigt ist das Volumen seit 2008 um € 39,24 Mrd. gesunken, absolut haften noch € 9,4 Mrd. aus.

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Im 1. Quartal 2022 ist das an private Haushalte aushaftende Fremdwährungskreditvolumen verglichen mit dem Vorquartal um € 420 Mio. oder -4,3% zurückgegangen; verglichen mit dem 1. Quartal 2021 war es ein Minus von € 1,64 Mrd. oder -15,5%. Damit ist das aushaftende Volumen seit dem Höhepunkt 2008 wechselkursbereinigt um -82,9% zurückgegangen. Absolut haften noch € 9,4 Mrd. in fremder Währung aus. Der Anteil der Fremdwährungskredite an den gesamten an private Haushalte vergebenen Kredite konnte damit bereits auf 5,3% (Q1-21: 6,2%) gedrückt werden; am Höhepunkt des FX-Kredit-Booms lag er bei rund einem Drittel (31,8%). 97,2% der Fremdwährungskredite entfallen auf Schweizer Franken, der Rest fast zur Gänze auf japanische Yen. Seit Anfang 2008 hat der Schweizer Franken gegenüber dem Euro um 61,0 % aufgewertet. Im 1. Quartal 2022 pendelte der Wechselkurs des Schweizer Franken zwischen 1,0056 und 1,0571 zum Euro. Dies hat die FMA-Erhebung zur Entwicklung der Fremdwährungskredite im 1. Quartal 2022 ergeben.

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Klaus Grubelnik

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