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FMA und OeNB unterstützen Maßnahmen des Single Supervisory Mechanism – Nutzung regulatorischer Spielräume soll zur Aufrechterhaltung der Kreditversorgung von Unternehmen und Haushalten beitragen

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute weitere Maßnahmen für die von ihr im Rahmen des Single Supervisory Mechanism (SSM) beaufsichtigten Banken veröffentlicht, um die Finanzierung von Unternehmen und Haushalten im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 zu unterstützen.

Der SSM sichert den Banken die Nutzung der regulatorischen Spielräume bei der Behandlung von notleidenden Krediten zu, insbesondere was die Nutzung von staatlichen Garantien betrifft. Zusätzlich sollen prozyklische Effekte im Rahmen des IFRS -9-Rechnungslegungsregimes für Wertberichtigungen vermieden werden. Diese Maßnahmen werden zusätzlich zu den bereits am 12.03.2020 angekündigten Kapitalerleichterungen gesetzt.

Österreichs Banken gut aufgestellt

FMA und OeNB unterstützen diese Maßnahmen des SSM und betonen gleichzeitig, dass Österreichs Banken gut aufgestellt sind, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise zu meistern und die heimische Realwirtschaft nach Kräften zu unterstützen. Das von der österreichischen Bundesregierung geschnürte Maßnahmen- und Unterstützungspaket sichert dies konsequent ab, so der Vorstand der Finanzmarktaufsicht FMA, Helmut Ettl und Eduard Müller, sowie OeNB-Vize-Gouverneur Gottfried Haber unisono. Die österreichischen Banken haben nicht nur ihre notleidenden Kredite weitgehend abgebaut, sondern im letzten Jahrzehnt auch ihre Kernkapitalquoten verdoppelt und somit Kapitalpuffer für Krisenfälle aufgebaut.

Rückfragehinweis für Journalisten

Klaus Grubelnik (FMA)
Tel.: +43 / (0)1 / 24959-6006 oder +43 / (0)676 / 88 249 516

Dr. Christian Gutlederer (OeNB)
Tel.: +43 / (0)1 / 404 20- 6900, christian.gutlederer@oenb.at

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