Heta Asset Resolution

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Österreichs Finanzmarktaufsicht FMA hat am 1. März 2015 als benannte österreichische Abwicklungsbehörde gemäß „Bundesgesetz zur Sanierung und Abwicklung von Banken“ (BaSAG) per Bescheid die Abwicklung der „Heta Asset Resolution AG“ gemäß dem neuen europäischen Abwicklungsregime für Banken eingeleitet. Um einen Abwicklungsplan erstellen zu können, der den Zielen dieses neuen Regimes entspricht, hat die FMA kraft der ihr gesetzlich eingeräumten Befugnisse eine bis 31.05.2016 befristete Stundung von Verbindlichkeiten der Heta Asset Resolution AG gegenüber den Gläubigern gemäß BaSAG verhängt.

Österreichs Finanzmarktaufsicht FMA hat am 1. März 2015 als benannte österreichische Abwicklungsbehörde gemäß „Bundesgesetz zur Sanierung und Abwicklung von Banken“ (BaSAG) per Bescheid die Abwicklung der „Heta Asset Resolution AG“ gemäß dem neuen europäischen Abwicklungsregime für Banken eingeleitet. Um einen Abwicklungsplan erstellen zu können, der den Zielen dieses neuen Regimes entspricht, hat die FMA kraft der ihr gesetzlich eingeräumten Befugnisse eine bis 31.05.2016 befristete Stundung von Verbindlichkeiten der Heta Asset Resolution AG gegenüber den Gläubigern gemäß BaSAG verhängt.
Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat am 10.April 2016 in ihrer Funktion als nationale Abwicklungsbehörde gemäß Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken  (BaSAG) per Mandatsbescheid die Eckdaten der weiteren Abwicklung der HETA ASSET RESOLUTION AG erlassen. Die wesentlichsten Maßnahmen sind

• ein Schuldenschnitt von 100% für alle nachrangigen Verbindlichkeiten,
• ein Schuldenschnitt um 53,98% auf 46,02% für alle berücksichtigungsfähigen vorrangigen Verbindlichkeiten,
• die Streichung aller Zinszahlungen ab 1.3.2015, als die HETA unter Abwicklung gemäß BaSAG gestellt worden ist,
• sowie eine Vereinheitlichung der Fälligkeiten aller berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten auf 31.12.2023.

FMA erhöht die Erfüllungsquote der HETA ASSET RESOLUTION AG auf 86,32%; mit einer weiteren Zwischenausschüttung ist noch heuer zu rechnen

Wien, 13. September 2019

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat heute in ihrer Funktion als Abwicklungsbehörde per Bescheid (Vorstellungsbescheid III) die Erfüllungsquote für die berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten der HETA ASSET RESOLUTION AG auf 86,32% hinaufgesetzt. Im Vorstellungsbescheid II betrug die Erfüllungsquote lediglich 64,4%. Bisher wurden in zwei Zwischenausschüttungen bereits € 7,8 Mrd. an die Gläubiger ausgeschüttet. Es ist damit zu rechnen, dass die HETA auf Basis des neuen Bescheides noch heuer eine weitere substanzielle Ausschüttung beantragen wird. Nach derzeitigem Stand werden die nachrangigen Gläubiger ihre gesamte Forderung von € 1,9 Mrd. verlieren, die berücksichtigungsfähigen Forderungen von Gläubigern werden um € 1,7 Mrd. geschnitten, womit die Gläubigerbeteiligung bei der geordneten Abwicklung zusammen in etwa € 3,6 Mrd. betragen wird.

Das neue europäische Abwicklungsregime hat sich bewährt

„So schmerzhaft und kostspielig das Scheitern der Hypo Alpe Adria als Bankengruppe war, ihre geordnete Abwicklung als HETA unter dem neuen europäischen Regime hat die Belastung des Steuerzahlers so gering wie möglich gehalten“, so der Vorstand der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller: „Unsere neuen Abwicklungsinstrumente haben sich bewährt. Bewerteten die 2015 beim Beschluss der Abwicklung der HETA erstellten Gutachten die vorhandenen Assets mit € 7,1 Mrd., so konnten durch die geordnete und wertschonende Abwicklung unter dem Dach der FMA bisher bereits mehr als € 10 Mrd. erlöst werden.“ Derzeit sind bereits rund 85% aller Vermögenswerte abgebaut und bar realisiert. Ende 2020 sollen es laut Plan 99% sein.

Seit der Übertragung der Verantwortung an die FMA im März 2015 wurden bereits 115 der 168 Konzerngesellschaften abgewickelt und liquidiert. In der HETA AG wurde der Personalstand in diesem Zeitraum von rund 550 auf 190, im HETA-Netzwerk gar von 1.800 auf rund 400 reduziert. Vor der Abwicklung, noch als Hypo Alpe Adria, hatte die Gruppe in etwa 7.200 Mitarbeiter; 4.200 davon in ihrem Bankennetzwerk in Süd- und Südosteuropa.

Rückfragehinweis für Journalisten

Klaus Grubelnik: +43 / (0)1 / 24959-6006 oder +43/ (0) 676 / 88 249 516

 

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