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letzte Änderung: 04.03.2014

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Kurzübersicht

Emittenten müssen auf Basis verschiedener gesetzlicher Grundlagen eine Vielzahl an Vorgaben beachten sowie umfangreichen Pflichten nachkommen. Viele dieser Vorgaben und Pflichten basieren auf Richtlinien der Europäischen Union, die damit für eine europaweite Harmonisierung der Finanzplätze sorgt.

Ein Unternehmen, das Wertpapiere öffentlich anbietet oder deren Zulassung zu einem geregelten Markt (der Wiener Börse AG) beantragen will, muss einen umfassenden Wertpapierprospekt erstellen. Dieser Wertpapierprospekt bedarf zu seiner Gültigkeit der Billigung durch die FMA und muss rechtsgültig veröffentlicht werden.

Nach Zulassung zum Handel können sich verschiedene Publizitätspflichten ergeben, wie etwa Ad-hoc-Meldungen zu erstatten, regelmäßig Finanzberichte zu veröffentlichen und Directors´ Dealings sowie Änderungen bedeutender Beteiligungen zu melden. Zusätzlich sind gesetzliche Bestimmungen beim Rückkauf eigener Aktien einzuhalten.

Börsennotierte Unternehmen müssen sich zudem mit dem Thema Marktmissbrauch auseinandersetzen. Verboten sind Insiderhandel und Marktmanipulation. Bekämpfung von Verstößen gegen diese Vorschriften stärken das Vertrauen in den Markt und damit auch in den einzelnen Emittenten.

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